Hurmasice – beliebtes süßes Gebäck aus dem Balkan

Hurmasice werden gerne zum Mokka oder Tee gegessen (Foto: balkanblogger)

Hurmasice werden gerne zum Mokka oder Tee gegessen (Foto: balkanblogger)

Am liebsten mag ich Hurmasice von meiner Tante Nadja. Dieses kleine süße und saftige Gebäck, das man in Bosnien-Herzegowina überall bekommt – sei es bei der Familie oder traditionellen Konditoreien. Hurmasice sind eine beliebte Süßspeise auf dem Balkan, die es im wahrsten Sinne des Wortes in sich haben – sie sind in Zuckersud getränkt. Meine Tante lebt nun in den USA. So gibt es von ihr nur alle zwei Jahre Hurmasice. Sie hat mir ihr Rezept gegeben. Es kommt aus Bosnien und ist eine Variation von vielen. Ich bin noch am Experimentieren. Sie schmecken schon sehr gut, aber natürlich nicht so gut wie bei ihr. Anstatt Weißmehl und -zucker nehme ich gerne Dinkelmehl Typ 630 und Rohrohrzucker. So sind sie bekömmlicher und nicht so süß – dennoch sehr köstlich. Ihre Zubereitung ist sehr einfach.

Die Zutaten

Die Zutaten

Folgende Zutaten werden benötigt:

250 gr. Butter

3 mittelgroße Eier

350 gr. Weizen- oder Dinkelmehl Typ 630

2 El Zitronensaft

2 Tl Backpulver

400 gr. Rohrohrzucker

1/2 l Wasser

Die weiche Butter mit den drei Eiern und dem Zitronensaft vermengen. Das mit dem Backpulver vermischte Dinkelmehl dazu geben und solange rühren, bis der Teig nicht mehr an der Schale klebt. Falls erforderlich, mehr Mehl dazugeben. Den Teig in Walnuß-große Stücke teilen, zu Kugeln formen und gegen eine Reibe platt drücken. Dann zu rechteckigen Keksen formen. Somit entstehen das für die Süßspeise typische Muster und Form. Falls erwünscht, kann in die Mitte eine Walnußhälfte gedrückt werden. Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und ca. 15 Minuten im auf 225° vorgeheizten Ofen goldbraun backen. Das Wasser mit dem Zucker vermengen und aufkochen lassen. Hurmasice aus dem Ofen ziehen und sofort mit dem Zuckersud übergiessen.

Foto: balkanblogger

Foto: balkanblogger

Nun lässt man die Hurmasice den Sud einziehen und abkühlen. Am besten ist es, wenn man sie an einem kühlen Ort über Nacht abstellt. Dann haben sie genug Zeit, um ihr Aroma zu entfalten und die ideale Konsistenz des Teigs zu entwickeln. Prijatno – Guten Appetit!

Das könnte Dich auch interessieren...

Keine Antworten

  1. amitaf86 sagt:

    Lecker, lecker, lecker! 😀 Ich LIEBE Hurmasice (bei uns auch Hurmice) genannt. 🙂 Mit Dinkelmehl hab ich sie allerdings noch nie gegessen, muss ich mal ausprobieren. 🙂 Danke für den Tipp! 😉 Und iss eine für mich mit. ^^

  2. Those look delicious! I only wish I’d been there to try some. I thought krapfen were doughnuts but no matter. Spelt, dinkel, is hard to find here. At least I’ve not seen it. I also keep reading we should avoid wheat. Hard to do since I love all things baked.

  3. Das klingt gut und erinnert mich an das türkische Dessert „Sekerpare“. Die Variante mit Dinkelmehl muss ich mal ausprobieren.

  4. Hallo Miss Passiflora! Dieses Gebäck findest Du so ähnlich im kompletten Orient und Balkan:-)) Man müsste tatsächlich die verschiedenen Namen sammeln und die zahlreichen Zubereitungsformen:-)) Wäre sicherlich interessant:-))

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.